Testsiegel verschiedener Versicherungen

Vergleichen. Versichern. Sparen.

Eine Familie im Sonnenuntergang mit dem Schriftzug 'Der schnellste Weg zur perfekten Krankenversicherung'

Häufige Fragen

Die fünf wichtigsten Fragen

Wer kann sich alles privat versichern?

Selbständige, Freiberufler, Studenten, Rentner, nicht erwerbstätige (Hausfrau / Hausmann) und versicherungsfreie GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer können sich grundsätzlich privat krankenversichern. Arbeitnehmer sind ebenfalls berechtigt sich privat zu versichern, sobald ihr regelmäßig wiederkehrendes Einkommen die Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 4.687,50 EUR einmalig überschreitet und sie somit ein freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse sind.

Brauche ich einen ärztlichen Untersuchungsbericht für den Eintritt in eine private Krankenversicherung?

Nicht zwangsläufig. Wenn Sie einen nahtlosen Wechsel von der gesetzlichen in die private oder von der einen privaten in die nächste durchführen, reicht die wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen im Antrag aus. Sollten Sie jedoch bei Antragstellung nicht versichert sein, ist für die Prüfung des Antrages die Durchführung einer ärztlichen Untersuchung Pflicht. Bei einer ausländischen Vorversicherung wird es von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich gehandhabt.

Bekomme ich in der privaten Krankenversicherung auch den Arbeitgeberzuschuss?

Ja, privat Versicherte haben wie auch gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Dieser liegt in derselben Höhe wie er auch bei der gesetzlichen Krankenkasse liegen würde, jedoch darf er maximal die Hälfte vom gesamten Versicherungsbeitrag ausmachen.

Lohnt sich ein Wechsel in die Private Krankenversicherung ausschließlich in jungen Jahren?

Ein Wechsel in jungen Jahren lohnt sich mehr als in späten. Denn die Beiträge werden nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und dem gewünschten Leistungsumfang berechnet.

Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse später wieder möglich?

Bei einem Statuswechsel rutschen Sie automatisch wieder in die gesetzliche Krankenkasse. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie aus der Selbständigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechseln. Ebenfalls gesetzlich pflichtversichert sind Sie, wenn Sie als Angestellter unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (4.687,50 EUR monatlich) liegen oder sich beruflich eine Auszeit nehmen.

Allgemeines zur PKV (private Krankenversicherung)

Gibt es eine beitragsfreie Familienversicherung in der Privaten?

In der privaten Krankenversicherung hat jeder Versicherte, ob Erwachsener oder Kind, einen eigenen Beitrag, denn alle Leistungen sind für jeden individuell zu vereinbaren. In den meisten Fällen ist eine Familie mit Kindern bei besseren Leistungen in der Privaten Krankenversicherung trotzdem noch günstiger versichert als in der gesetzlichen Krankenkasse.

Muss ich in der privaten Krankenversicherung finanziell in Vorleistung gehen?

Nein. Bei einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus rechnet dieses direkt mit Ihrer Versicherungsgesellschaft ab. Im ambulanten Bereich wie beim Haus-, Fcharzt oder Physiothreapeuten und im zahnärztlichen Bereich werden Ihnen die erbrachten Leistungen als Rechnung zugeschickt. Nach Überprüfunf leiten Sie diese an Ihre Versicherungsgesellschaft weiter,. Innerhalb kürzester Zeit wird Ihnen dann der Betrag auf Ihr Konto überwiesen, den Sie an den entsprechnenden Arzt weiterleiten können.

Muss ich in der privaten Krankenversicherung zuerst zum Hausarzt oder darf ich direkt zum Facharzt?

Sie können generell sofort zum Facharzt. Bei kostengünstigeren „Primärarzt-Tarifen" sollten Sie jedoch einen Abschlag in der Erstattungshöhe einkalkulieren.

Kann mir meine Private Krankenversicherung im Krankheitsfall kündigen?

Nein. Sofern Sie bei Antragstellung die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet haben, brauchen Sie nichts zu befürchten. Grundsätzlich verzichtet jede Versicherungsgesellschaft von Beginn an auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Allgemeines zur gesetzlichen Krankenkasse

Wie sehen die Kündigungsfristen bei der gesetzlichen Krankenkasse aus?

In der gesetzlichen Krankenkasse können Sie zum Ende des übernächsten Monats kündigen, zum Beispiel im Juli eines Jahres zu Ende September. Um wechseln zu können, müssen Sie aber nicht nur die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten, sondern auch die Annahme-Erklärung der jeweiligen privaten Krankenversicherung vorweisen können.

Wie sieht die Beitragsentwicklung der gesetzlichen Krankenkasse in den letzten Jahren aus?

In den letzten Jahrzehnten sind sowohl der Beitragssatz als auch die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) stetig gestiegen. Lag der Höchstbeitrag 1970 noch bei rund 100 DM und die Bemessungsgrenze bei rund 1.230,- DM, so beläuft sich der Höchstbeitrag heute auf 782 Euro und die Beitragsbemessungsgrenze auf 4.237,50 Euro. Dies entspricht Beitragserhöhungen von durchschnittlich 6,5% pro Jahr. Zudem ist die finanzielle Belastung aller Versicherten in der gesetzlichen Krankenkasse durch Leistungskürzungen und Zuzahlungserhöhungen gestiegen.

Kann ich als gesetzlich Versicherter von den Leistungen der privaten Krankenversicherung profitieren?

Sofern Sie nicht privat versichert sind, gibt es die Möglichkeit die Leistungen und Eigenbeteiligungen in der gesetzlichen Krankenkasse durch private Zusatzversicherungen aufzubessern.

Vorteile und Leistungen der PKV (Private Krankenversicherung)

Leistet meine PKV sofort ab Beginn oder gibt es Wartezeiten?

Die Wartezeiten entfallen bei allen Versicherungsgesellschaften, wenn ein nahtloser Übergang von einer Versicherung in die nächste besteht oder eine ärztliche Untersuchung vorliegt.

Kann ich den behandelnden Arzt frei auswählen?

Ja, als privat Versicherter haben Sie je nach Tarif in allen Bereichen und Fachrichtungen freie Arztwahl.

Kann ich den Versicherungsschutz in der PKV individuell zusammenstellen?

Ja, die Leistungen und somit den individuellen Versicherungsschutz können sie in der privaten Krankenversicherung frei wählen. Sofern in Ihrem Tarif ein Optionsrecht integriert ist, können Sie in bestimmten Zeitabständen, auch ohne erneute Gesundheitsprüfung, den Leistungsumfang aufstocken. Eine Reduzierung der Leistungen ist jederzeit möglich.

Bekomme ich Geld zurück, wenn ich länger keine Leistung in Anspruch genommen habe?

Ja. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum keine Leistungen in Anspruch genommen haben, zahlen viele Versicherungsgesellschaften ihren Kunden eine sogenannte Beitragsrückerstattung. Diese kann je nach Tarif und Gesellschaft bis zu sechs Monatsbeiträge betragen und wird jährlich neu festgelegt.

Beiträge in der PKV (Private Krankenversicherung)

Steigen die Beiträge in der PKV mit zunehmendem Alter?

Nein, durch zunehmendes Alter werden keine Beitragserhöhungen ausgelöst. Sofern Beiträge erhöht werden, entstehen diese durch die allgemeine Kostensteigerung (Inflation) und den medizinischen Fortschritt (Entwicklung neuer Medikamente, Behandlungsmethoden u.v.m.)

Wird die PKV teurer, wenn ich durch auftretende Krankheiten Kosten verursache?

Nein, Ihre gesundheitliche Entwicklung hat keinen Einfluss auf die Beitragsentwicklung der Versicherungsgesellschaft.

Ist ein Tarif mit jährlicher Selbstbeteiligung sinnvoller als ein Tarif ohne?

Anders als gesetzlich Versicherte haben privat Versicherte die Möglichkeit, über eine jährliche Selbstbeteiligung den Vertrag selbst und die Höhe der Beiträge zu beeinflussen. Sofern Sie eine jährliche Selbstbeteiligung vereinbaren, zahlen Sie alle anfallenden Rechnungen bis zur festgelegten Höhe der Selbstbeteiligung aus eigener Tasche. Die darüber hinaus anfallenden Kosten erstattet die Versicherungsgesellschaft. Vorteil: Tarife mit einer jährlichen Selbstbeteiligung lohnen sich insbesondere für gesundheits- und kostenbewusste Menschen. Neben einer deutlichen Beitragsersparnis von Beginn an gibt es attraktive Rückvergütungen

Wozu dient die Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ und GOZ)?

Die sogenannte Gebührenordnung und der entsprechende Faktor dienen den Ärzten zur Abrechnung ihrer Leistungen. In der Verordnung sind alle ärztlichen Leistungen mit einem entsprechenden Kostensatz aufgeführt, der einen Basiswert darstellt und in der Abrechnung mit einem Faktor multipliziert werden kann. Dieser variiert zwischen dem Regelhöchstsatz (Faktor 2,3) und dem Höchstsatz (Faktor 3,5).